Ist Frankreich unrockbar?
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Texte, Quotes, Gedichte...

Ich stolpere immer wieder über Texte und Gedichte, die für mich persönlich etwas aussagen und mich manchmal auch einfach nur amüsieren.
Ich weiss, so eine Texte-Sammlung ist nicht besonders originell, aber ich habe trotzdem das Bedürfnis, diese Dinge irgendwo online zu stellen. Es dient mir gewisserweise als Bibliothek und vielleicht finden auch andere Leute in dieser kleinen Sammlung spannende oder zumindest provokative Texte.


Zuerst einige Quotes von einem meiner Lieblingsschriftstellern, Oscar Wilde (1854-1900, irischer Schriftsteller und Playwright, "The Picture of Dorian Gray", "The Importance of Being Earnest"). Dies hier ist nur eine kleine Zusammenstellung von Zitaten, und ich musste mich zurückhalten, um nicht ganze Werke abzuschreiben... Wenn ihr mal Zeit und Lust habt, lest seine Theaterstücke oder seinen einzigen Roman, "The Picture of Dorian Gray". Philosophie, gemischt mit Witz, bitterbösem Sarkasmus und einer scharfsinnigen Gesellschaftskritik.

All art is quite useless.

We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars.

I have made an important discovery…that alcohol, taken in sufficient quantities, produces all the effects of intoxication.

Imagination is a quality given a man to compensate him for what he is not, and a sense of humor was provided to console him for what he is.

Fashion is a form of ugliness so intolerable that we have to alter it every six months.

Experience is simply the name we give our mistakes.

Of course I have played outdoor games. I once played dominoes in an open air cafe in Paris.

There is no such thing as a moral or an immoral book. Books are well written, or badly written. That is all.

America is the only country that went from barbarism to decadence without civilization in between.

Most people are other people. Their thoughts are someone else's opinions, their lives a mimicry, their passions a quotation.



Das nächste Gedicht ist von Joseph von Eichendorff (1788-1857), einem deutschen Schriftsteller aus der Romantik, und stellt einen krassen Stilbruch zu den obenstehenden Quotes dar... Nun ja, ich mag Stilbrüche.
Joseph von Eichendorff möchte ich an dieser Stelle auch noch persönlich danken, dass er es mir mit seinem Werk "Aus dem Leben eines Taugenichts" ermöglicht hat, Bestnoten an der Mündlich-Matura zu erzielen... Und natürlich danke ich auch dem Lektüreschlüssel.

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.



An dieser Stelle dürfen auch Songtexte nicht fehlen. Seit Jahren höre ich Musik und achte auch gelegentlich auf die Texte. Aber selten hat mich ein Text so berührt wie "Hope (Volume 2)" von Apocalyptica. Hmm, schaut einfach selbst rein, und wenn ihr irgendwann einmal die Chance kriegt, in das Lied reinzuhören, dann tut es.

Hope (Volume 2)

Hope is beauty,
personified
at her feet, the world-
hypnotized.

A million flashes,
a million smiles
and on the catwalk
she flaunts her style

But in this heart of darkness
our hope lies lost and torn.
All fame like love is fleeting
when there's no hope anymore.

Pain and glory
hand in hand.
A sacrifice-
the highest price.

Like the poison in her arm,
like a wisper, she was gone,
like when angels fall...

And in this heart of darkness
our hope lies on the floor.
All love like fame is fleeting
when there`s no hope anymore.

Like a poison in her arm,
like a wisper, she was gone,
like an angel.
Angels fall.



Ja, okay, ich gebe es zu, die englischen Texte sind zahlreicher als die deutschen, und ich werde den Trend mit den nächsten zwei Gedichten gleich fortsetzen. Englisch hat einfach einen mystischeren Unterton, es kann Dinge besser ausdrücken.
Die zwei folgenden Poems sind von William Blake (1757-1827). Einfach nur wunderschön melancholisch...

To see a world in a grain of sand
And heaven in a wild flower
Hold infinity in the palms of your hand
And eternity in an hour.


A Poison Tree

I was angry with my friend:
I told my wrath, my wrath did end.
I was angry with my foe;
I told it not, my wrath did grow.

And I water'd it in fears,
Night & morning with my tears;
And I sunned it with my smiles
And with soft deceitful wiles.

And it grew both day and night,
Till it bore an apple bright;
And my foe beheld it shine,
And he knew that it was mine,

And into my garden stole
When the night had veil'd the pole:
In the morning glad I see
My foe outstretch'd beneath the tree.



Kennt ihr das Gefühl, dass ihr eine Textstelle in einem Buch lest und sie euch nicht mehr aus dem Kopf geht, weil ihr denkt: "Ja, das stimmt, ich habe schon immer gefühlt, dass das stimmt, aber der Autor bringt es genau auf den Punkt!"?
Bei einer Stelle in "A Different Drummer" von William Melvin Kelley gibt es so eine Stelle, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf wollte. Es ist zwar schon eine Ewigkeit her, seit ich dieses Buch gelesen habe, aber das ändert nichts daran, dass mir diese Textstelle so gefällt.

"It may be we lost a faith in ourselves. When we have to do something, we don't just do it, we THINK about doing it; we think about all the people who say certain things shouldn't be done. And when we're through thinking about it, we end up not doing it at all."


Wer Schandmaul kennt, der weiss, wie schön und süss die Texte sein können. Okay, Folk-Rock ist nicht jedermanns Sache, aber dieser eine Songtext ist mir trotzdem wichtig, so dass ich ihn hier auch noch erwähnen muss. Stimmt's, Mirä?

Schandmaul - Sonnenstrahl

Ich wäre so gerne ein kleiner Sonnenstrahl,
ein kleiner Lichtblitz,Lichtblick am Horizont.
Ein Gute-Laune-Bringer,
ein Friedensbote und
ein Freudensspender, Glücksversender,
ein Lächeln ohne Grund.

Ich wär so gern, ein kleiner, bunter Fisch.
ein Flossenschwinger, Wasserpanscher,
voll von Lebenslust.
Ein Lebenskünstler, Glücksgenießer
leben für den Augenblick,
geplantes Ablenkungsmanöver von Deinem Problem.

Ich wär so gern ein großer, grüner, starker Baum.
ein Berg, ein Fels in Sturm und Brandung,
warmer, sicherer Hort.
Die starke, feste Schulter,
Spender für Geborgenheit,
die Rückendeckung, Sicherheit.
Vertraun für alle Zeit.

Ich würde dich dann verfolgen,
stets deinen Weg erhellen.
Alle Schatten vertreiben,
alle Hindernisse fällen.
Und wenn alles grau ist,
in deinem See der Seele,
wäre ich der einzige Farbklecks,
Hoffnungsschimmer nur für dich.

Doch zu meinem Bedauern,
werde ich davon gar nichts sein,
denn ich bin stinknormal
und habe lediglich nur Schwein,
dass du an mir was findest,
drum versuche ich zumindest,
vom Sonnenstrahl und Fisch und Baum,
ein Stück für dich zu klauen.



Und nun noch zwei Klassiker aus meinem eigenen Leben, die dürfen hier auch nicht fehlen. Wie oft waren sie Ausdruck unseres unsäglichen Leides gewesen, wie oft haben wir mit ihnen gegen den grauen Schultag rebelliert?

Fuck the Turnstung!

Math söu wäggah...
Danke, Anna!


Hehe, ein weiterer sehr wichtiger, sehr elementarer Text, den ich Tag ein, Tag aus beachten muss, darf hier auch nicht fehlen. Als Hobby-Jedi fehlt hier noch der Jedi-Code... *g* Ich habe schliesslich erst kürzlich meine Beförderung vom Padawan zum Ritter geschafft, also muss das auch noch hier rein:

There is no emotion; there is peace.
There is no ignorance; there is knowledge.
There is no passion; there is serenity.
There is no death; there is the Force.



Dazu kommt noch das Gedicht zu meinem Lieblingscharakter Aragorn aus Herr der Ringe. Schliesslich war Herr der Ringe für mich das Tor zu meinem Freak-Dasein.

"All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost;
The old that is strong does not wither,
Deep roots are not reached by the frost.
From the ashes a fire shall be woken,
A light from the shadows shall spring;
Renewed shall be the blade that was broken,
The crownless again shall be king."

-J.R.R. Tolkien, Fellowship of the Ring (Chapter: Strider)



Zu allerletzt noch zwei Texte aus meiner eigenen Feder. Das erste ist ein Gedicht, dass ich diesen Frühling geschrieben habe, als es tagelang regnete, ich die ganze Zeit lernen musste und das Leben sowieso scheisse war... Enjoy! :-P

Daily Life Hero

It is not the cold bite of heavy rain that kills me.
It is the steady drizzling, eating away my warmth.

It is not thunder, storm and black clouds that pale my light.
It is the ever grey blanket above me, around me, that darkens my eyes.

It is not the pain of a strong wind tearing at my frame that leaves my mind dying.
It is the constant nagging of an aching head and heavy lids.

It is not the water dripping on my cheeks that drowns my life.
It is the unbroken wave of short joys and a long nothingness.

It is not because of the storm, which rages outside, that I ran away from rain and wind into the cosiness of my shelter, but the craving, the need for pen and paper to bring me to feel, to live, hair still dripping wet and thighs burning from cold.

(Paper is not meant to get wet.)


Und das zweite ist ein Text über einen (etwas mystifizierten) Ausritt bei Mondschein.
Ich gebe an dieser Stelle nur den Link zu der Story an: To the Moon



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