Ist Frankreich unrockbar?
  Startseite
    Literatur-Stübchen
    Musik & Konzerte
    Kino & Events
    Bla bla
  Über...
  Archiv
  Texte, Quotes, Gedichte...
  Coole Pics
  Favourite Links
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   Mearas Blog
   Psypsy's Home
   Vardas Blog
   Minus Turboprop-Pinguin
   Kathas Blubberkistchen
   Lui's Blog
   Mis Brüetschli isch z Kanada



http://myblog.de/athelas

Gratis bloggen bei
myblog.de





Bla bla

Kasse-Frolein, Unisalat und blauer L

Seit ich wieder in der Eidgenossenschaft verweile, beschäftigen mich vor allem die drei oben genannten Themen:

- Ich habe wieder zu arbeiten begonnen, ja, äusserst langweilig, nämlich wieder wie früher an der Migroskasse. Es fing alles ganz harmlos mit einem Besuch der neuen Filiale (Name und Ort sind der Redaktion bekannt, werden aber aus Sicherheitsgründen nicht herausgegeben...) meines ehemaligen Chefs an. Er hat geklagt wie wenig Personal er im Moment beschäftige, da habe ich ihm kurzerhand angeboten, für ein paar Monate einzuspringen. Den Vertrag unterschrieb ich noch am gleichen Tag... Man könnte fast meinen, dies sei alles von langer Hand geplant gewesen.
Jedenfalls habe ich wieder Arbeit, bald wieder Geld und muss am Morgen früh aufstehen. Und das alles ohne je eine Bewerbung geschrieben zu haben!

- Nach langem Hin und her konnte ich mich nun endlich auf meine zukünftigen Studienrichtungen einigen: Geschichte und Englisch. Dies mag wohl keine überraschten Blicke auslösen, aber es hat doch seine Zeit gebraucht, bis ich mich endgültig entscheiden konnte.
Dieses erste Hindernis endlich überstanden, wäre ich beinahe an der zweiten Hürde gescheitert: Die Voranmeldung... Joa, eigentlich sollte man im Gymnasium während den letzten zwei Jahren üben, wie man ein solches Dokument ausfüllt. Nach langem Rätselraten (das mich irgendwie an meine Steuererklärung erinnert hat) und einigem Kopfzerbrechen war auch dieses Problem gelöst. Nun bleibt nur noch das Zahlen der Voranmeldegebühr, die Immatrikulation, das Zahlen der Studiengebühren, das Auswählen der Kurse und der Englisch-Test übrig, dann steht meinem Studium nichts mehr im Weg.

- "Geisterfahrer auf der A1 Richtung Bern, die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, dieses Gebiet weiträumig zu umfahren."
Diese Nachricht könnte euch in den nächsten paar Wochen des Öfteren einmal erreichen, denn ich will jetzt endlich Autofahren lernen! Das Anfahren klappt mit einigem Stottern und Aufheulen des Motors doch schon recht gut.

Eigentlich wollte ich mal wieder einen richtigen Beitrag schreiben, keine öde Zusammenfassung meiner Tätigkeiten, aber die Inspiration hat mich bei diesem miesen Wetter verlassen und ich bin momentan zu keinen geistigen Höchstleistungen fähig.
13.5.06 23:14


Jean-Jacques in meinem Leben

Ich bin alt. Uralt.


(Danke an Saskia für die Bildbearbeitung...)

Gestern wurde ich 20 Jahre alt und stehe nur noch 10 Jahre vor dem Tor zum Altersheim, nämlich der 30er-Barriere. Nun ja, auch wenn es mir schwer fiel, mich von der eins zu lösen und mein Teenager-Dasein zu beenden, so hat mir doch etwas den Übergang erleichtert: Das Geburtstagsgeschenk meiner Eltern, ein nagelneuer Laptop, den ich auf den Namen Jean-Jacques getauft habe.
Nun kann ich in meinem hohen Alter im Bett liegen, mich in die Decke kuscheln und auf dem Internet surfen. Geiles Gefühl!
13.4.06 10:44


Zurück in der Schweiz

So, nun ist es soweit. Seit Samstag bin ich wieder in der Schweiz und bleibe mal vorläufig hier. Jobsuche, Fahrschule und so weiter...

Frankreich war toll, ich vermisse schon jetzt diverse Dinge. Zuerst natürlich das tolle Klima, dann meine schöne Stadt, Montpellier, das Rebuffy und meinen Russen, die wunderschöne Gegend mit interessanten Geschichtshintergründen, den Muscat, und meine ganze Freiheit, einfach tun und lassen zu können, was ich wollte. Ohne gross vorbereiten zu müssen, ohne viele Verpflichtungen zu haben, einfach nur gehen und leben.

Nun ja, aber ich freue mich jetzt aber auch auf die Zeit vor mir. Alle Freunde wieder um mich zu haben, das ist natürlich auch toll (hehe, gäu, Chräbäli! :-) ). Nur soll es dann langsam Sommer, oder zumindest Frühling werden!

Ich hoffe doch, dass ich den einen oder anderen Blogleser nächsten Samstag an meiner Fete treffe! :-) Auf das freue ich mich auch schon sehr.

Bis dann!
10.4.06 14:21


Erster Frühlingstag - Arles

Juhuuu, wir hatten heute 15?! Es ist schon fast Fr?hling hier unten und den ganzen Tag ?ber l?chelte uns der strahlendblaue Himmel zu... Elisabeth und ich haben uns kurzfristig daf?r entschieden, einen Ausflug mit den Kindern nach Arles zu unternehmen.
Arles ist eine tolle Stadt, mit einem wundersch?nen, gut erhaltenen Amphitheater und ziemlich vielen anderen historischen Bauten. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit f?r diese Sehensw?rdigkeiten, da es die Kinder eher auf den Spielplatz und das Karussel zog... *ggg* Aber wundersch?n war es trotzdem!
Auf dem R?ckweg fuhren wir durch die Camargues, an Aigues-Mortes vorbei, und am Meer entlang nach Hause... Den ganzen Weg lang haben die Kinder wunderbar geschlafen, und wir Erwachsenen konnten uns kaum an der tollen Landschaft mit Stieren, Camargues-Pferdchen, Flamingos und der Sumpflandschaft bei Abendlicht satt sehen.

Hach, solche Tage sollte es mehr geben! Ich bin so froh, dass f?r mich der Winter praktisch vorbei ist. Der Fr?hling zieht hier in S?dfrankreich normalerweise Ende Januar, anfangs April ein
19.1.06 20:19


Neue Fotos

Hey ho!

Ich habe meine Ferien in der Schweiz gut ?berstanden und habe mich schon wieder an den Alltag gewohnt (zwischen 7.00 und 7.30 von einem schreienden M?tthi geweckt werden, wunderbar!).

Da mir Anna ihre Fotos von ihrem Besuch in Montpellier auf eine CD gebrannt hat, kann ich auch mal neues Bildmaterial zur Verf?gung stellen:

Anna in Montpellier
5.1.06 14:17


Das Haus im Kreisel

Es ist weithin bekannt, dass Frankreichs Strassenkreisel sehr gross sind. Da kommt es leicht vor, dass ein Kreisel an die 100 bis 200 Meter Durchmesser hat und oftmals drei Spuren breit.
So kommt wohl auch schnell einmal die Frage auf: Was macht man mit dem ganzen Platz in der Mitte?

Die originellste L?sung befindet sich ganz in der N?he von Saint Cl?ment, wo ich wohne. Mitten im Kreisel wurde ein Haus gebaut. Nat?rlich mit allem drum und dran: Garage, Garten, Basketball-Feld.
Bigbrother ist langweilig dagegen. Jeder Autofahrer, der um 8.00 morgens und um 17.00 abends an diesem Kreisel im Stau steht, f?hlt sich schon mit dieser Familie vertraut. Man sieht, wie die Frau morgens den Kaffe kocht, der Sohn liebt Motorr?der ?ber alles und samstags kommen dann manchmal die Freunde vorbei.
Jedoch habe ich mich ?ber eine Schwierigkeit gewundert: Wie ist wohl die Adresse dieser Familie? Rond-point 233, H?rault?
Nun ja, jedenfalls ist die Beschreibung f?r Freunde sehr einfach gegeben: Ihr m?sst beim Kreisel einfach geradeaus fahren...
21.12.05 13:46


Geklaute Fahrräder

Da mein Velo vor etwa 3 Wochen bei der ber?chtigen Tramstation Occitanie gestohlen wurde (trotz Ankettung...), musste ich mir irgendwie ein Neues besorgen.

Jeden Sonntagmorgen findet im Ghetto von Montpellier (auch "La Paillade" genannt...) ein Flohmarkt statt und da hat mich Elisabeth auf die Idee gebracht, doch dort einmal nach einem brauchbaren Occasion-Fahrrade Ausschau zu halten. Vielleicht w?rde ich ja mein altes Velo wieder finden, denn hinter vorgehaltener Hand wird dieser Flohmarkt auch als "march? des voleurs" (Markt der Diebe) bezeichnet.
Nun, mein altes Fahrrad habe ich leider nicht gefunden, daf?r habe ich mir ein anderes f?r 50 ? ersteigert... Es hat zwei R?der, eine unverrostete Kette und Bremsen, die funktionieren, was will man mehr? Jedenfalls hat mit der Verk?ufer versichert, dass dieses Fahrrad nicht gestohlen sei. Wers glaubt...

Ich bin aber durchaus zufrieden mit meinem Kauf, denn ein neues Velo w?rde hier wohl kaum 2 Wochen in meinem Besitz bleiben. Der Veloverk?ufer hat mir zudem angeraten, zwei Schl?sser zu kaufen, eines f?r hinten und eines f?r vorne, und dazu jedesmal den Sattel abzunehmen und mit in die Tasche zu verstauen, das w?rde das Fahrrad durchaus unattraktiv f?r eventuelle Diebe machen. Ob er wohl aus eigener Erfahrung sprach?

Jedenfalls war es, mit dieser Info, recht spannend zu beobachten, wie auf diesem Flohmarkt viele Veloh?ndler Fahrr?der ohne Sattel zum Verkauf anboten. Oder manchmal passte der Sattel auch ?berhaupt nicht zum Fahrrad.

Um den momentanen Pr?sident von Montpellier Agglo Georges Fr?che zu zitieren: "C'est le Sud comme on l'aime." (Dies ist der S?den, [so] wie man ihn liebt.)
4.12.05 19:25


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung