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Ist Frankreich unrockbar?
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Neue Fotos
Hey ho!
Ich habe meine Ferien in der Schweiz gut überstanden und habe mich schon wieder an den Alltag gewohnt (zwischen 7.00 und 7.30 von einem schreienden Mätthi geweckt werden, wunderbar!).
Da mir Anna ihre Fotos von ihrem Besuch in Montpellier auf eine CD gebrannt hat, kann ich auch mal neues Bildmaterial zur Verfügung stellen:
Anna in Montpellier
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Das Haus im Kreisel
Es ist weithin bekannt, dass Frankreichs Strassenkreisel sehr gross sind. Da kommt es leicht vor, dass ein Kreisel an die 100 bis 200 Meter Durchmesser hat und oftmals drei Spuren breit.
So kommt wohl auch schnell einmal die Frage auf: Was macht man mit dem ganzen Platz in der Mitte?
Die originellste Lösung befindet sich ganz in der Nähe von Saint Clément, wo ich wohne. Mitten im Kreisel wurde ein Haus gebaut. Natürlich mit allem drum und dran: Garage, Garten, Basketball-Feld.
Bigbrother ist langweilig dagegen. Jeder Autofahrer, der um 8.00 morgens und um 17.00 abends an diesem Kreisel im Stau steht, fühlt sich schon mit dieser Familie vertraut. Man sieht, wie die Frau morgens den Kaffe kocht, der Sohn liebt Motorräder über alles und samstags kommen dann manchmal die Freunde vorbei.
Jedoch habe ich mich über eine Schwierigkeit gewundert: Wie ist wohl die Adresse dieser Familie? Rond-point 233, Hérault?
Nun ja, jedenfalls ist die Beschreibung für Freunde sehr einfach gegeben: Ihr müsst beim Kreisel einfach geradeaus fahren...
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Geklaute Fahrräder
Da mein Velo vor etwa 3 Wochen bei der berüchtigen Tramstation Occitanie gestohlen wurde (trotz Ankettung...), musste ich mir irgendwie ein Neues besorgen.
Jeden Sonntagmorgen findet im Ghetto von Montpellier (auch "La Paillade" genannt...) ein Flohmarkt statt und da hat mich Elisabeth auf die Idee gebracht, doch dort einmal nach einem brauchbaren Occasion-Fahrrade Ausschau zu halten. Vielleicht würde ich ja mein altes Velo wieder finden, denn hinter vorgehaltener Hand wird dieser Flohmarkt auch als "marché des voleurs" (Markt der Diebe) bezeichnet.
Nun, mein altes Fahrrad habe ich leider nicht gefunden, dafür habe ich mir ein anderes für 50 € ersteigert... Es hat zwei Räder, eine unverrostete Kette und Bremsen, die funktionieren, was will man mehr? Jedenfalls hat mit der Verkäufer versichert, dass dieses Fahrrad nicht gestohlen sei. Wers glaubt...
Ich bin aber durchaus zufrieden mit meinem Kauf, denn ein neues Velo würde hier wohl kaum 2 Wochen in meinem Besitz bleiben. Der Veloverkäufer hat mir zudem angeraten, zwei Schlösser zu kaufen, eines für hinten und eines für vorne, und dazu jedesmal den Sattel abzunehmen und mit in die Tasche zu verstauen, das würde das Fahrrad durchaus unattraktiv für eventuelle Diebe machen. Ob er wohl aus eigener Erfahrung sprach?
Jedenfalls war es, mit dieser Info, recht spannend zu beobachten, wie auf diesem Flohmarkt viele Velohändler Fahrräder ohne Sattel zum Verkauf anboten. Oder manchmal passte der Sattel auch überhaupt nicht zum Fahrrad.
Um den momentanen Président von Montpellier Agglo Georges Frêche zu zitieren: "C'est le Sud comme on l'aime." (Dies ist der Süden, [so] wie man ihn liebt.)
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Alexandre Dumas
Da ich ja im Moment in Frankreich residiere, wollte ich mich auch etwas mit der französischen Literatur auseinandersetzen, jedoch nicht gerade bei den trockensten Stücken anfangen. Für was habe ich mich wohl schlussendlich entschieden?
Alexandre Dumas "Les trois mousquetaires" (Die drei Musketiere)
Zuerst war ich mir sicher, dass ich mich dazu zwingen müsse, das Buch zu lesen, denn ich habe mir den Anspruch des auf Französischlesens eher als Lernzweck anstatt von richtigem Lesespass vorgestellt. Doch weit gefehlt!
"Les trois mousquetaires" hat sich als überaus spannende, kurzweilige und lustige Lektüre erwiesen und ich bin mittlerweile richtig im Musketier-Fieber. Dumas ging den Weg des Pioniers mit diesen Büchern, denn sie gehören zu der ersten Generation des Buches in Romanform (1844 publiziert), anstatt der bisher geläufigeren Theaterstücken. Dumas selber war zuerst Theaterautor, und das zeigt sich ausgeprägt in seinem Schreibstil. Es kommen viele Dialoge vor, die sich rasant abwechseln und die Spannung enorm steigern.
Die Handlung ist schnell erzählt und wohl jedes Kind kennt den groben Umriss dieser Geschichte: Frankreich im 17. Jahrhundert unter Louis XIII, Anne d'Autriche und Kardinal Richelieu.Der junge Landadlige d'Artagnan kommt von der Gascogne nach Paris, um dort Musketier des Königs zu werden. Gleich am ersten Tag stösst er den drei Musketieren Athos, Porthos und Aramis vor den Kopf, die ihn alle zum Duell herausfordern. Das Duell kommt nicht zustande, weil sie von den feindlichen Kardinalisten unterbrochen werden und sich d'Artagnan unvermutet auf die Seite der Musketiere stellt. Die vier Männer schliessen eine Freundschaft, die sie für immer verbinden sollte. Von nun an handeln sie vor allem im Auftrag der Königin, die sie auf gefährliche Missionen schickt und der sie treustens ergeben sind.
Die Antagonistin des Romanes heisst Milady und hängt mit der Vergangenheit des einen Musketiers zusammen, eine grausame Frau, die im Dienst des Kardinals steht, jedoch auch selber einige Fäden in der Hand hält.
Spannend sind vor allem auch die Protagonisten selber, denn vier verschiedenere Männer hätte Dumas wohl kaum zusammenführen können:
Zuerst ist da natürlich d'Artagnan. Am Anfang des Romanes ist er noch nicht einmal zwanzig und kommt aus einer verarmten Adelsfamilie aus der Gascogne. Er ist hitzköpfig, schnell reizbar, ambitiös, doch auf der anderen Seite auch sehr erfinderisch und von einem lebhaften Geist. Sein Vater war Musketier und hat ihm nun aufgetragen, es ihm gleichzutun.
Von den eigentlichen Musketieren steht Athos d'Artagnan am nächsten. Er ist der Aelteste der Gruppe, am Anfang des Romanes Ende Zwanzig. Er ist offensichtlich vom hohen Adel, obwohl er als einfacher Musketier dient, und ist von sehr ruhiger und überlegter Art. Die Ausgelassenheit seiner Kameraden teilt er meistens nicht, denn in seiner Vergangenheit liegt ein düsteres Geheimnis, das niemand kennt. Dazu kann er trinken wie kein zweiter, ohne jemals etwas über sich preiszugeben ("Es trinkt der Herr, es säuft das Pferd - bei Athos ist es umgekehrt!")
Dann gibt es noch Porthos, ein bärenhafter Hüne, der gerne Baron wäre, jedoch nicht allzu intelligent ist. Er ist überaus treu, gutmütig und mitfühlend und unterstützt seine Freunde in jeder Hinsicht. Er ist etwa 24 Jahre alt.
Der letzte Musketier ist Aramis. Er wurde in einem Kloster erzogen und ist von äusserst religiöser Natur. Auch er ist etwa 24-jährig und betont immer, dass er den Beruf des Musketiers nur als Uebergang gewählt hat und dass er später einmal Abt werden will. Er ist ein wunderschöner Jüngling von gepflegtem Aeusseren und einer sanften Stimme. Tja, er wäre wohl ein guter Abt, wären da nicht die vielen Frauengeschichten...
Die Hauptthemen des ersten Romans sind schnell genannt: Freundschaft, Jugend, Frauen, Wein und Abenteuer. Ganz nach dem Motto "Tous pour un, un pour tous!"
Die Fortsetzungen werden dann komplexer, da sich mehr und mehr der Standesunterschied und die Unzufriedenheit des Volkes gegenüber der Monarchie in den Vordergrund schiebt.
Im Moment bin ich gerade an der Fortsetzung, denn insgesamt gibt es drei Romane mit d'Artagnan als Held: "Les trois mousquetaires", "Vingt ans après" und "Le Vicomte de Bragelonne". Ich bin jetzt beim zweiten Band. Jeder Band hat etwa 900 Seiten, doch sie lesen sich wirklich sehr schnell.
Bekannt sind auch die vielen Verfilmungen. Ich selber kenne nur "The Three Musketeers" (Disney, 1993) und "The Man in the Iron Mask" (1998) und beide Filme sind nicht schlecht, wobei aber ersterer sich überhaupt nicht an Dumas' Roman hält und der zweite erst den letzten Band anspricht.
So, und jetzt ratet mal welchen Musketier ich am meisten mag...
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Anna in Montpellier
Ich weiss, es ist schon wieder ein Weilchen her, seit ich geschrieben habe, ich war recht beschäftigt mit Uni und Dumas lesen, so dass ich den Blog etwas vernachlässigt habe. Mir gehts aber gut und ich wurde auch nicht besonders von den Unruhen in ganz Frankreich betroffen. In Montpellier war es recht ruhig.
Aber eigentlich wollte ich von Annas Besuch hier in Südfrankreich erzählen. Ich habe mich sehr gefreut, als sie sich entschieden hat, Montpellier einen Besuch abzustatten und so haben wir das ganze letzte Wochenende zusammen verbracht.
Zuerst wollten wir ja eigentlich nach Barcelona gehen, aber das war dann doch etwas zu weit und zu teuer (also ja, von mir aus wäre es nicht weit, 300 km).
Eswurden für mich viele Dinge über die Grenze geschmuggelt: M-Budget-Kekse, 20-Minuten-Kreuzworträtsel, eine BZ und viele andere Dinge... Hach, es gibt schon Dinge, die ich hier vermisse.
Aber woran ich nach Annas Besuch am ersten denke: Ich kenne jetzt ganz viele neue Bars, Pubs und Restaurants und ich weiss, was Kir ist... :-) Danke, Anna! =) Nein, aber nicht nur die Kneipengänge waren toll, natürlich auch unser Ausflug mit dem Fahrrad zum Pic Saint Loup und dann die Wanderung zum Château de Montferrand war genial, ich bin immer noch stolz auf unsere Leistung.
Daneben habe ich einfach nur die Gesellschaft einer Freundin geschätzt. Ich habe zwar schon fleissig Telefonnummern von Montpelliérains gesammelt, aber eine richtige Freundschaft will da einfach nicht entstehen. Tja, darum fand ich es toll, wieder einmal mit jemandem über die guten alten Schulzeiten reden zu können. Als Nebeneffekt wurden mir dann natürlich auch die aktuellsten Gerüchte aus der Schweiz gefüttert.
Es war eine schöne Zeit, danke Anna... Vielleicht klappt es nächsten Frühling mit Barcelona, ich würde mich sehr freuen.
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Home, sweet home...
Nun ist es offiziell und gebucht: am 23. Dezember werde ich das nächste Mal die Schweiz wieder mit einem Besuch beehren und werde dann am 1. Januar zurückreisen.
Nur welcher Depp musste bestimmen, dass sowohl 24./25. Dezember so wie 31. Dezember/1. Januar auf ein Wochenende fallen? *grummel*
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Dan Brown - "The Da Vinci Code" (Sakrileg) & "Angels and Demons" (Illuminati)
Wer hat nicht bereits von Dan Brown und seinen zwei berühmtesten Werken "Sakrileg" und "Illuminati" gehört?
Seit die Bücher überall im Stauffacher und im Loeb ausgestellt waren, wusste ich, dass an den zwei Bänden etwas dran sein muss. Als dann sogar der Kardinal und Erzbischof von Genua dazu aufrief, Browns Bücher wie "verrottetes Essen" zu meiden ("Cardinal Bertone has urged Catholics on to shun the book like "rotten food" and branded it as "lies". Quelle ), da war natürlich mein Interesse umso mehr geweckt. Leider durfte ich zu dieser Zeit die Werke noch nicht lesen, da ich mitten im Lesefluss der Maturabücher war und mich auf Schiller und Lessing konzentrieren musste. Jedoch nahm ich mir vor, die Bücher sobald als möglich nach der Matura zu lesen..
Nun, es hat jetzt doch noch etwas länger gedauert. Ich habe die Zeit jedoch aufgeholt und nur rekordverdächtige acht Tage für die mehr als tausend Seiten gebraucht, während der normalen Arbeitswoche, mit einem 10-Stunden Tag versteht sich. Okay, ich gebe es zu, ich hab das Wochenende durchgelesen... Aber es war einfach verdammt spannend!
Wer den groben Inhalt der zwei Bücher nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung:
"Angels and Demons" (Illuminati): Als ein merkwürdiger Mord in einem grossen Schweizer Wissenschaftslabor geschieht, wird Robert Langdon eingeflogen, um Licht in die Sache zu bringen. Langdon ist ein amerikanischer Harvard-Professor für Religion und Kunstgeschichte, mit dem Schwerpunkt auf Symbologie. Der Mord wird mit der längst tot geglaubten, der Wissenschaft huldigenden Bruderschaft der Illuminaten in Verbindung gebracht. Es stellt sich heraus, dass ein Kanister mit hochgefährlichem Sprengstoff gestohlen wurde, der noch am gleichen Tag im Vatikan auftaucht, wo gerade die Konklave stattfindet um einen neuen Papst zu bestimmen.
Landon reist also zusammen mit der Tochter des ermordeten Wissenschaftler nach Rom, wo er immer mehr in die sich überschlagenden Ereignisse im Vatikan hineingezogen wird...
"The Da Vinci Code" (Sakrileg): Ein Jahr nach seinem Abenteuer in Rom wird Robert Langdon erneut als Hilfe für die Aufklärung eines Mordes gerufen. Dieses Mal wurde der Direktor des Louvre in Paris ermordet aufgefunden, mit grotesken Mustern auf seinem Körper. Es stellt sich heraus, dass er das letzte Mitglied einer Bruderschaft war, der bereits Leonardo da Vinci, Isaac Newton und Botticelli angehörten. Unglücklicherweise hinterliess der Ermordete Hinweise, welche Langdon zu einem Verdächtigen machen. Gemeinsam mit der Enkelin des Verstorbenen flieht Langdon vor der Polizei um gleichzeitig die Lösung zu den Rätseln zu finden die der tote Direktor aufgegeben hat. Wie eine Schnitzeljagd führen die Anhaltspunkte Langdon durch ganz Paris und schlussendlich nach London...
Meine Meinung:
Bereits anhand dieser beiden Beschreibungen lässt sich erkennen: Dan Brown wiederholt sich gerne, wenn es um den groben Umriss der Geschichten geht. Beide Male ist eine geheime Bruderschaft involviert, beide Male ist ein merkwürdiger Mord der Ausgangspunkt und beide Male ist Langdons Gehilfin eine ebenso intelligente, wie schöne, wie mutige junge Frau, mit der er am Ende ins Bett hüpft.
Nun, klingt ziemlich einfältig. Was mich aber die Bücher in einem Tempo verschlingen liess, wie ich es seit dem vorletzten Harry-Potter-Band nicht mehr kannte, war die Tatsache, dass es Dan Brown wie kein zweiter schafft, die Wahrheit mit der Erfindung zu verbinden. Was Brown über Statuen, Gänge, Gemälde und Kirchen schreibt, stimmt bis ins kleinste Detail. Man kann es nachprüfen, mit dem Roman in der Hand. Und es gibt bereits Leute, welche ihre Romreise nicht mehr mit dem Stadtführer planen, sondern mit "Angels and Demons". Es ist erstaunlich, wieviel wahrheitsgetreue Information in den Büchern steckt und wie einfach es erscheint, den Leser mit verführerischen Wahrheiten zu umgarnen. Dennoch, man darf nicht aus den Augen verlieren, dass zwar die Beschreibungen stimmen, jedoch die Interpretation oftmals weit neben der konventionellen Auffassung liegen. Also im Klartext: Was als Wahrheit in den Büchern steht, ist Bullshit in schöner Umhüllung. In "The Da Vinci Code" schreibt Dan Brown zum Beispiel über die Geschichte der Templer und als ich das las, war ich richtiggehend enttäuscht. Da ich meine Maturaarbeit über die Templer geschrieben habe, bin ich sowohl mit den Märchengeschichten wie mit den historisch belegten Tatsachen vertraut. Und was Brown geschrieben hat, das gehört eindeutig ins Reich der Märchen, und zwar praktisch alles davon.
Und dennoch... Diese Bände haben durch diese unwahren Verschwörungstheorien kaum an Charme verloren. Man fühlt sich wieder als Kind zurückversetzt, wenn man ein Rätsel nach dem anderen vorgesetzt bekommt, und um die Lösung mitraten darf. Manchmal waren die Antworten dazu offensichtlich, aber einige Male war ich ganz schön verblüfft.
Ausserdem, gerade weil man nicht weiss, ob das Geschriebene wahr ist oder nicht, wird man regelrecht dazu angestachelt, die Wahrheit herauszufinden. Wie oft ich in den letzten paar Tagen auf Wikipedia herumgesurft bin und unter Stichworten wie "Illuminati" und "Leonardo da Vinci" gesucht habe, kann ich nicht sagen. Es ist zudem überaus spannend, über die Städte zu lesen, in denen die Geschichten spielen. Paris, Rom, London, Genf... alle diese Städte habe ich schon mindestens einmal besucht und an viele Dinge, die der Autor erwähnt, kann ich mich noch selber erinnern. Die Engelsbrücke, der Fonte di Trevi, der Platz vor dem Louvre.
Und was mich vielleicht sogar am meisten fasziniert hat an den Büchern, das ist die Wahl der Themen. Religion - in "Angels and Demons" wird die Frage nach der Wichtigkeit zwischen Religion und der Wissenschaft gestellt und in "The Da Vinci Code" wird die Grundlage des Christentums neu aufgerollt, Abspaltungen von der katholischen und protestantischen Kirche werden gezeigt.
Wer sich also gerne auf ein rasantes und intelligentes Leseabenteuer einlässt, sich etwas für Religion und Kunst interessiert und doch den Blick für die Realität nicht leicht verliert, für den sind diese Bücher gerade das Richtige. Vielleicht sollte man sie nicht gerade zu Prüfungszeiten lesen, das könnte die Lernfähigkeit und vor allem die Lernzeit erheblich schmälern...
Wer sich gerne noch mehr über "The Da Vinci Code" und "Angels and Demons" oder den Autor informieren möchte, hier ist Dan Browns gelungene Homepage: http://www.danbrown.com
Der nächste Band in dieser Reihe um Robert Langdon ist gerade dabei, geschrieben zu werden. Wann er herauskommt, das ist noch nicht klar. Dan Brown hat aber bekannt gegeben, dass er in Washington D.C. handeln wird. Ich vermute, dass es dieses Mal um die Freimaurer geht, eine weitere Geheimbundschaft, der angeblich einige der ersten Präsidenten angehört haben sollen.
Ein weiterer kleiner Tipp: Lest doch die Bücher auf Englisch, sie sind wunderbar flüssig geschrieben und einfach geschrieben. Einige Sprüche und Wendungen sind zudem nur halb so lustig auf Deutsch.
"The Da Vinci Code" wird übrigens verfilmt. Die Dreharbeiten begannen diesen Sommer und in den Haupt- und Nebenrollen begegnet man vielen bekannten Namen und Gesichtern... Ich war recht verblüfft über die Besetzung. Hier der Link zur Verfilmung von "The Da Vinci Code".
Nun, jetzt habt ihr noch Zeit, euch eure eigenen Bilder im Kopf zu machen, bevor der Film herauskommt. Husch, husch, lauft in den Bücherladen...
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