Ist Frankreich unrockbar?
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Neue Fotos

Hey ho!

Ich habe meine Ferien in der Schweiz gut ?berstanden und habe mich schon wieder an den Alltag gewohnt (zwischen 7.00 und 7.30 von einem schreienden M?tthi geweckt werden, wunderbar!).

Da mir Anna ihre Fotos von ihrem Besuch in Montpellier auf eine CD gebrannt hat, kann ich auch mal neues Bildmaterial zur Verf?gung stellen:

Anna in Montpellier
5.1.06 14:17


Das Haus im Kreisel

Es ist weithin bekannt, dass Frankreichs Strassenkreisel sehr gross sind. Da kommt es leicht vor, dass ein Kreisel an die 100 bis 200 Meter Durchmesser hat und oftmals drei Spuren breit.
So kommt wohl auch schnell einmal die Frage auf: Was macht man mit dem ganzen Platz in der Mitte?

Die originellste L?sung befindet sich ganz in der N?he von Saint Cl?ment, wo ich wohne. Mitten im Kreisel wurde ein Haus gebaut. Nat?rlich mit allem drum und dran: Garage, Garten, Basketball-Feld.
Bigbrother ist langweilig dagegen. Jeder Autofahrer, der um 8.00 morgens und um 17.00 abends an diesem Kreisel im Stau steht, f?hlt sich schon mit dieser Familie vertraut. Man sieht, wie die Frau morgens den Kaffe kocht, der Sohn liebt Motorr?der ?ber alles und samstags kommen dann manchmal die Freunde vorbei.
Jedoch habe ich mich ?ber eine Schwierigkeit gewundert: Wie ist wohl die Adresse dieser Familie? Rond-point 233, H?rault?
Nun ja, jedenfalls ist die Beschreibung f?r Freunde sehr einfach gegeben: Ihr m?sst beim Kreisel einfach geradeaus fahren...
21.12.05 13:46


Geklaute Fahrräder

Da mein Velo vor etwa 3 Wochen bei der ber?chtigen Tramstation Occitanie gestohlen wurde (trotz Ankettung...), musste ich mir irgendwie ein Neues besorgen.

Jeden Sonntagmorgen findet im Ghetto von Montpellier (auch "La Paillade" genannt...) ein Flohmarkt statt und da hat mich Elisabeth auf die Idee gebracht, doch dort einmal nach einem brauchbaren Occasion-Fahrrade Ausschau zu halten. Vielleicht w?rde ich ja mein altes Velo wieder finden, denn hinter vorgehaltener Hand wird dieser Flohmarkt auch als "march? des voleurs" (Markt der Diebe) bezeichnet.
Nun, mein altes Fahrrad habe ich leider nicht gefunden, daf?r habe ich mir ein anderes f?r 50 ? ersteigert... Es hat zwei R?der, eine unverrostete Kette und Bremsen, die funktionieren, was will man mehr? Jedenfalls hat mit der Verk?ufer versichert, dass dieses Fahrrad nicht gestohlen sei. Wers glaubt...

Ich bin aber durchaus zufrieden mit meinem Kauf, denn ein neues Velo w?rde hier wohl kaum 2 Wochen in meinem Besitz bleiben. Der Veloverk?ufer hat mir zudem angeraten, zwei Schl?sser zu kaufen, eines f?r hinten und eines f?r vorne, und dazu jedesmal den Sattel abzunehmen und mit in die Tasche zu verstauen, das w?rde das Fahrrad durchaus unattraktiv f?r eventuelle Diebe machen. Ob er wohl aus eigener Erfahrung sprach?

Jedenfalls war es, mit dieser Info, recht spannend zu beobachten, wie auf diesem Flohmarkt viele Veloh?ndler Fahrr?der ohne Sattel zum Verkauf anboten. Oder manchmal passte der Sattel auch ?berhaupt nicht zum Fahrrad.

Um den momentanen Pr?sident von Montpellier Agglo Georges Fr?che zu zitieren: "C'est le Sud comme on l'aime." (Dies ist der S?den, [so] wie man ihn liebt.)
4.12.05 19:25


Alexandre Dumas

Da ich ja im Moment in Frankreich residiere, wollte ich mich auch etwas mit der franz?sischen Literatur auseinandersetzen, jedoch nicht gerade bei den trockensten St?cken anfangen. F?r was habe ich mich wohl schlussendlich entschieden?

Alexandre Dumas "Les trois mousquetaires" (Die drei Musketiere)

Zuerst war ich mir sicher, dass ich mich dazu zwingen m?sse, das Buch zu lesen, denn ich habe mir den Anspruch des auf Franz?sischlesens eher als Lernzweck anstatt von richtigem Lesespass vorgestellt. Doch weit gefehlt!
"Les trois mousquetaires" hat sich als ?beraus spannende, kurzweilige und lustige Lekt?re erwiesen und ich bin mittlerweile richtig im Musketier-Fieber. Dumas ging den Weg des Pioniers mit diesen B?chern, denn sie geh?ren zu der ersten Generation des Buches in Romanform (1844 publiziert), anstatt der bisher gel?ufigeren Theaterst?cken. Dumas selber war zuerst Theaterautor, und das zeigt sich ausgepr?gt in seinem Schreibstil. Es kommen viele Dialoge vor, die sich rasant abwechseln und die Spannung enorm steigern.

Die Handlung ist schnell erz?hlt und wohl jedes Kind kennt den groben Umriss dieser Geschichte: Frankreich im 17. Jahrhundert unter Louis XIII, Anne d'Autriche und Kardinal Richelieu.Der junge Landadlige d'Artagnan kommt von der Gascogne nach Paris, um dort Musketier des K?nigs zu werden. Gleich am ersten Tag st?sst er den drei Musketieren Athos, Porthos und Aramis vor den Kopf, die ihn alle zum Duell herausfordern. Das Duell kommt nicht zustande, weil sie von den feindlichen Kardinalisten unterbrochen werden und sich d'Artagnan unvermutet auf die Seite der Musketiere stellt. Die vier M?nner schliessen eine Freundschaft, die sie f?r immer verbinden sollte. Von nun an handeln sie vor allem im Auftrag der K?nigin, die sie auf gef?hrliche Missionen schickt und der sie treustens ergeben sind.
Die Antagonistin des Romanes heisst Milady und h?ngt mit der Vergangenheit des einen Musketiers zusammen, eine grausame Frau, die im Dienst des Kardinals steht, jedoch auch selber einige F?den in der Hand h?lt.

Spannend sind vor allem auch die Protagonisten selber, denn vier verschiedenere M?nner h?tte Dumas wohl kaum zusammenf?hren k?nnen:
Zuerst ist da nat?rlich d'Artagnan. Am Anfang des Romanes ist er noch nicht einmal zwanzig und kommt aus einer verarmten Adelsfamilie aus der Gascogne. Er ist hitzk?pfig, schnell reizbar, ambiti?s, doch auf der anderen Seite auch sehr erfinderisch und von einem lebhaften Geist. Sein Vater war Musketier und hat ihm nun aufgetragen, es ihm gleichzutun.
Von den eigentlichen Musketieren steht Athos d'Artagnan am n?chsten. Er ist der Aelteste der Gruppe, am Anfang des Romanes Ende Zwanzig. Er ist offensichtlich vom hohen Adel, obwohl er als einfacher Musketier dient, und ist von sehr ruhiger und ?berlegter Art. Die Ausgelassenheit seiner Kameraden teilt er meistens nicht, denn in seiner Vergangenheit liegt ein d?steres Geheimnis, das niemand kennt. Dazu kann er trinken wie kein zweiter, ohne jemals etwas ?ber sich preiszugeben ("Es trinkt der Herr, es s?uft das Pferd - bei Athos ist es umgekehrt!")
Dann gibt es noch Porthos, ein b?renhafter H?ne, der gerne Baron w?re, jedoch nicht allzu intelligent ist. Er ist ?beraus treu, gutm?tig und mitf?hlend und unterst?tzt seine Freunde in jeder Hinsicht. Er ist etwa 24 Jahre alt.
Der letzte Musketier ist Aramis. Er wurde in einem Kloster erzogen und ist von ?usserst religi?ser Natur. Auch er ist etwa 24-j?hrig und betont immer, dass er den Beruf des Musketiers nur als Uebergang gew?hlt hat und dass er sp?ter einmal Abt werden will. Er ist ein wundersch?ner J?ngling von gepflegtem Aeusseren und einer sanften Stimme. Tja, er w?re wohl ein guter Abt, w?ren da nicht die vielen Frauengeschichten...

Die Hauptthemen des ersten Romans sind schnell genannt: Freundschaft, Jugend, Frauen, Wein und Abenteuer. Ganz nach dem Motto "Tous pour un, un pour tous!"
Die Fortsetzungen werden dann komplexer, da sich mehr und mehr der Standesunterschied und die Unzufriedenheit des Volkes gegen?ber der Monarchie in den Vordergrund schiebt.

Im Moment bin ich gerade an der Fortsetzung, denn insgesamt gibt es drei Romane mit d'Artagnan als Held: "Les trois mousquetaires", "Vingt ans apr?s" und "Le Vicomte de Bragelonne". Ich bin jetzt beim zweiten Band. Jeder Band hat etwa 900 Seiten, doch sie lesen sich wirklich sehr schnell.

Bekannt sind auch die vielen Verfilmungen. Ich selber kenne nur "The Three Musketeers" (Disney, 1993) und "The Man in the Iron Mask" (1998) und beide Filme sind nicht schlecht, wobei aber ersterer sich ?berhaupt nicht an Dumas' Roman h?lt und der zweite erst den letzten Band anspricht.

So, und jetzt ratet mal welchen Musketier ich am meisten mag...
21.11.05 21:59


Anna in Montpellier

Ich weiss, es ist schon wieder ein Weilchen her, seit ich geschrieben habe, ich war recht besch?ftigt mit Uni und Dumas lesen, so dass ich den Blog etwas vernachl?ssigt habe. Mir gehts aber gut und ich wurde auch nicht besonders von den Unruhen in ganz Frankreich betroffen. In Montpellier war es recht ruhig.

Aber eigentlich wollte ich von Annas Besuch hier in S?dfrankreich erz?hlen. Ich habe mich sehr gefreut, als sie sich entschieden hat, Montpellier einen Besuch abzustatten und so haben wir das ganze letzte Wochenende zusammen verbracht.
Zuerst wollten wir ja eigentlich nach Barcelona gehen, aber das war dann doch etwas zu weit und zu teuer (also ja, von mir aus w?re es nicht weit, 300 km).

Eswurden f?r mich viele Dinge ?ber die Grenze geschmuggelt: M-Budget-Kekse, 20-Minuten-Kreuzwortr?tsel, eine BZ und viele andere Dinge... Hach, es gibt schon Dinge, die ich hier vermisse.

Aber woran ich nach Annas Besuch am ersten denke: Ich kenne jetzt ganz viele neue Bars, Pubs und Restaurants und ich weiss, was Kir ist... :-) Danke, Anna! =) Nein, aber nicht nur die Kneipeng?nge waren toll, nat?rlich auch unser Ausflug mit dem Fahrrad zum Pic Saint Loup und dann die Wanderung zum Ch?teau de Montferrand war genial, ich bin immer noch stolz auf unsere Leistung.

Daneben habe ich einfach nur die Gesellschaft einer Freundin gesch?tzt. Ich habe zwar schon fleissig Telefonnummern von Montpelli?rains gesammelt, aber eine richtige Freundschaft will da einfach nicht entstehen. Tja, darum fand ich es toll, wieder einmal mit jemandem ?ber die guten alten Schulzeiten reden zu k?nnen. Als Nebeneffekt wurden mir dann nat?rlich auch die aktuellsten Ger?chte aus der Schweiz gef?ttert.

Es war eine sch?ne Zeit, danke Anna... Vielleicht klappt es n?chsten Fr?hling mit Barcelona, ich w?rde mich sehr freuen.
19.11.05 15:14


Home, sweet home...

Nun ist es offiziell und gebucht: am 23. Dezember werde ich das n?chste Mal die Schweiz wieder mit einem Besuch beehren und werde dann am 1. Januar zur?ckreisen.

Nur welcher Depp musste bestimmen, dass sowohl 24./25. Dezember so wie 31. Dezember/1. Januar auf ein Wochenende fallen? *grummel*
27.10.05 20:46


Dan Brown - "The Da Vinci Code" (Sakrileg) & "Angels and Demons" (Illuminati)

Wer hat nicht bereits von Dan Brown und seinen zwei ber?hmtesten Werken "Sakrileg" und "Illuminati" geh?rt?

Seit die B?cher ?berall im Stauffacher und im Loeb ausgestellt waren, wusste ich, dass an den zwei B?nden etwas dran sein muss. Als dann sogar der Kardinal und Erzbischof von Genua dazu aufrief, Browns B?cher wie "verrottetes Essen" zu meiden ("Cardinal Bertone has urged Catholics on to shun the book like "rotten food" and branded it as "lies". Quelle ), da war nat?rlich mein Interesse umso mehr geweckt. Leider durfte ich zu dieser Zeit die Werke noch nicht lesen, da ich mitten im Lesefluss der Maturab?cher war und mich auf Schiller und Lessing konzentrieren musste. Jedoch nahm ich mir vor, die B?cher sobald als m?glich nach der Matura zu lesen..

Nun, es hat jetzt doch noch etwas l?nger gedauert. Ich habe die Zeit jedoch aufgeholt und nur rekordverd?chtige acht Tage f?r die mehr als tausend Seiten gebraucht, w?hrend der normalen Arbeitswoche, mit einem 10-Stunden Tag versteht sich. Okay, ich gebe es zu, ich hab das Wochenende durchgelesen... Aber es war einfach verdammt spannend!

Wer den groben Inhalt der zwei B?cher nicht kennt, hier eine kurze Zusammenfassung:

"Angels and Demons" (Illuminati): Als ein merkw?rdiger Mord in einem grossen Schweizer Wissenschaftslabor geschieht, wird Robert Langdon eingeflogen, um Licht in die Sache zu bringen. Langdon ist ein amerikanischer Harvard-Professor f?r Religion und Kunstgeschichte, mit dem Schwerpunkt auf Symbologie. Der Mord wird mit der l?ngst tot geglaubten, der Wissenschaft huldigenden Bruderschaft der Illuminaten in Verbindung gebracht. Es stellt sich heraus, dass ein Kanister mit hochgef?hrlichem Sprengstoff gestohlen wurde, der noch am gleichen Tag im Vatikan auftaucht, wo gerade die Konklave stattfindet um einen neuen Papst zu bestimmen.
Landon reist also zusammen mit der Tochter des ermordeten Wissenschaftler nach Rom, wo er immer mehr in die sich ?berschlagenden Ereignisse im Vatikan hineingezogen wird...

"The Da Vinci Code" (Sakrileg): Ein Jahr nach seinem Abenteuer in Rom wird Robert Langdon erneut als Hilfe f?r die Aufkl?rung eines Mordes gerufen. Dieses Mal wurde der Direktor des Louvre in Paris ermordet aufgefunden, mit grotesken Mustern auf seinem K?rper. Es stellt sich heraus, dass er das letzte Mitglied einer Bruderschaft war, der bereits Leonardo da Vinci, Isaac Newton und Botticelli angeh?rten. Ungl?cklicherweise hinterliess der Ermordete Hinweise, welche Langdon zu einem Verd?chtigen machen. Gemeinsam mit der Enkelin des Verstorbenen flieht Langdon vor der Polizei um gleichzeitig die L?sung zu den R?tseln zu finden die der tote Direktor aufgegeben hat. Wie eine Schnitzeljagd f?hren die Anhaltspunkte Langdon durch ganz Paris und schlussendlich nach London...


Meine Meinung:

Bereits anhand dieser beiden Beschreibungen l?sst sich erkennen: Dan Brown wiederholt sich gerne, wenn es um den groben Umriss der Geschichten geht. Beide Male ist eine geheime Bruderschaft involviert, beide Male ist ein merkw?rdiger Mord der Ausgangspunkt und beide Male ist Langdons Gehilfin eine ebenso intelligente, wie sch?ne, wie mutige junge Frau, mit der er am Ende ins Bett h?pft.
Nun, klingt ziemlich einf?ltig. Was mich aber die B?cher in einem Tempo verschlingen liess, wie ich es seit dem vorletzten Harry-Potter-Band nicht mehr kannte, war die Tatsache, dass es Dan Brown wie kein zweiter schafft, die Wahrheit mit der Erfindung zu verbinden. Was Brown ?ber Statuen, G?nge, Gem?lde und Kirchen schreibt, stimmt bis ins kleinste Detail. Man kann es nachpr?fen, mit dem Roman in der Hand. Und es gibt bereits Leute, welche ihre Romreise nicht mehr mit dem Stadtf?hrer planen, sondern mit "Angels and Demons". Es ist erstaunlich, wieviel wahrheitsgetreue Information in den B?chern steckt und wie einfach es erscheint, den Leser mit verf?hrerischen Wahrheiten zu umgarnen. Dennoch, man darf nicht aus den Augen verlieren, dass zwar die Beschreibungen stimmen, jedoch die Interpretation oftmals weit neben der konventionellen Auffassung liegen. Also im Klartext: Was als Wahrheit in den B?chern steht, ist Bullshit in sch?ner Umh?llung. In "The Da Vinci Code" schreibt Dan Brown zum Beispiel ?ber die Geschichte der Templer und als ich das las, war ich richtiggehend entt?uscht. Da ich meine Maturaarbeit ?ber die Templer geschrieben habe, bin ich sowohl mit den M?rchengeschichten wie mit den historisch belegten Tatsachen vertraut. Und was Brown geschrieben hat, das geh?rt eindeutig ins Reich der M?rchen, und zwar praktisch alles davon.
Und dennoch... Diese B?nde haben durch diese unwahren Verschw?rungstheorien kaum an Charme verloren. Man f?hlt sich wieder als Kind zur?ckversetzt, wenn man ein R?tsel nach dem anderen vorgesetzt bekommt, und um die L?sung mitraten darf. Manchmal waren die Antworten dazu offensichtlich, aber einige Male war ich ganz sch?n verbl?fft.
Ausserdem, gerade weil man nicht weiss, ob das Geschriebene wahr ist oder nicht, wird man regelrecht dazu angestachelt, die Wahrheit herauszufinden. Wie oft ich in den letzten paar Tagen auf Wikipedia herumgesurft bin und unter Stichworten wie "Illuminati" und "Leonardo da Vinci" gesucht habe, kann ich nicht sagen. Es ist zudem ?beraus spannend, ?ber die St?dte zu lesen, in denen die Geschichten spielen. Paris, Rom, London, Genf... alle diese St?dte habe ich schon mindestens einmal besucht und an viele Dinge, die der Autor erw?hnt, kann ich mich noch selber erinnern. Die Engelsbr?cke, der Fonte di Trevi, der Platz vor dem Louvre.
Und was mich vielleicht sogar am meisten fasziniert hat an den B?chern, das ist die Wahl der Themen. Religion - in "Angels and Demons" wird die Frage nach der Wichtigkeit zwischen Religion und der Wissenschaft gestellt und in "The Da Vinci Code" wird die Grundlage des Christentums neu aufgerollt, Abspaltungen von der katholischen und protestantischen Kirche werden gezeigt.

Wer sich also gerne auf ein rasantes und intelligentes Leseabenteuer einl?sst, sich etwas f?r Religion und Kunst interessiert und doch den Blick f?r die Realit?t nicht leicht verliert, f?r den sind diese B?cher gerade das Richtige. Vielleicht sollte man sie nicht gerade zu Pr?fungszeiten lesen, das k?nnte die Lernf?higkeit und vor allem die Lernzeit erheblich schm?lern...

Wer sich gerne noch mehr ?ber "The Da Vinci Code" und "Angels and Demons" oder den Autor informieren m?chte, hier ist Dan Browns gelungene Homepage: http://www.danbrown.com
Der n?chste Band in dieser Reihe um Robert Langdon ist gerade dabei, geschrieben zu werden. Wann er herauskommt, das ist noch nicht klar. Dan Brown hat aber bekannt gegeben, dass er in Washington D.C. handeln wird. Ich vermute, dass es dieses Mal um die Freimaurer geht, eine weitere Geheimbundschaft, der angeblich einige der ersten Pr?sidenten angeh?rt haben sollen.
Ein weiterer kleiner Tipp: Lest doch die B?cher auf Englisch, sie sind wunderbar fl?ssig geschrieben und einfach geschrieben. Einige Spr?che und Wendungen sind zudem nur halb so lustig auf Deutsch.

"The Da Vinci Code" wird ?brigens verfilmt. Die Dreharbeiten begannen diesen Sommer und in den Haupt- und Nebenrollen begegnet man vielen bekannten Namen und Gesichtern... Ich war recht verbl?fft ?ber die Besetzung. Hier der Link zur Verfilmung von "The Da Vinci Code".
Nun, jetzt habt ihr noch Zeit, euch eure eigenen Bilder im Kopf zu machen, bevor der Film herauskommt. Husch, husch, lauft in den B?cherladen...
25.10.05 21:27


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